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Veröffentlicht am 29. Mai 2026

Breitband-Penetration

Marktdurchdringung der Breitband-Anschlüsse in den OECD-Ländern (per 100 Einwohner, Ende 2024)

Stapelbalkendiagramm zum Vergleich der Anzahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse pro 100 Einwohner in den OECD-Ländern im Jahr 2024, aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Technologien. Auf der horizontalen Achse sind die OECD-Länder aufgeführt. Die vertikale Achse gibt die Anzahl der Anschlüsse pro 100 Einwohner (Verbreitung) an. Jeder Balken ist in mehrere Segmente unterteilt, die den jeweiligen Technologien entsprechen: DSL (hellgrün), CATV-Kabel (violett), Glasfaser (blau), sonstige Technologien (dunkelgrün). Eine horizontale Linie zeigt den OECD-Durchschnitt an, der bei 36,5 Anschlüssen pro 100 Einwohner liegt.Südkorea, Frankreich, Norwegen und die Schweiz gehören zu den Ländern mit den höchsten Raten, die bei 45 bis 48 Anschlüssen pro 100 Einwohner liegen. Mehrere westeuropäische Länder (Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark, Vereinigtes Königreich) weisen ebenfalls hohe Werte auf, die in der Regel über dem Durchschnitt liegen. Die niedrigsten Verbreitungsraten sind in Kolumbien, Mexiko, Costa Rica, Chile, der Türkei und Polen zu beobachten, mit Werten zwischen 18 und 26 Abonnements pro 100 Einwohner. Glasfaser hat in vielen Ländern den größten Anteil, insbesondere in Südkorea, Japan, Spanien und Frankreich. Kabel (CATV) spielt in einigen Ländern wie den Vereinigten Staaten, Kanada, Belgien und den Niederlanden eine wichtige Rolle. DSL ist in mehreren europäischen Ländern nach wie vor von Bedeutung, verliert jedoch zunehmend an Dominanz.

Die Schweiz verfügt über eine sehr leistungsstarke Breitbandinfrastruktur. Vom Wettbewerb zwischen verschiedenen Infrastrukturen und Dienstleistungen profitieren die Volkswirtschaft und die Bevölkerung aufgrund einer vielfältigen Produktauswahl.

Die Schweiz weist eine hohe Zahl von Breitband-Abonnementen auf dem Festnetz auf. 46,4 % der Schweizer Bevölkerung verfügten Ende 2024 über einen Breitband-Internetanschluss (unabhängig von der verwendeten Technologie). Damit zählt die Schweiz zu den am besten vernetzten Ländern der OECD: Sie belegt hinter Südkorea (47,9 %), Frankreich (47,5 %) und Norwegen (46,5 %) den vierten Platz. Zum gleichen Zeitpunkt betrug der Durchschnitt der OECD-Länder 36,5 %.

Entwicklung der Breitband-Anschlüsse in den OECD-Ländern, Top 7 der führenden Länder, 2005-2024 (per 100 Einwohner)

Diese Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Anzahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse pro 100 Einwohner zwischen Ende 2005 und Ende 2024 in den sieben OECD-Ländern mit den höchsten Penetrationsraten Ende 2024. Die dargestellten Länder sind: Südkorea, Frankreich, Norwegen, die Schweiz, Deutschland, Belgien und Schweden.Im Jahr 2005 lag die Verbreitung in allen Ländern zwischen 13 % (Deutschland) und 29 % (Südkorea). Seitdem war ein stetiges Wachstum zu verzeichnen. Die Schweiz dominiert den grössten Teil des Zeitraums und bleibt bis 2022 an der Spitze. Die Schweiz wurde 2023 überholt und belegt seit Ende 2024 mit 46,40 % den 4. Platz in der Rangliste, hinter Südkorea (47,90%), Frankreich (47,50%) und Norwegen (46,50%).