Smartphone-Markt
Entwicklung des Smartphone-Marktes
Laut dem Ericsson Mobility Report, der im November 2025 veröffentlicht wurde, gab es Ende 2025 weltweit mehr als 8,8 Milliarden Mobilfunkkundinnen und -kunden mit einem Abonnementmodell; dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 2 %.
Auch die Anzahl der Smartphone-Verträge steigt weiter an. Ende 2025 machten sie rund 84 % aller Mobilfunkabonnemente aus und betrugen über 7,4 Milliarden, was einem Anstieg von 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Schätzungen des Ericsson Mobility Reports zufolge dürfte diese Zahl in den nächsten Jahren jährlich um weitere 2 % ansteigen, womit 2031 die Zahl von 8,5 Milliarden Smartphone-Verträgen erreicht würde.
In einem Umfeld der wirtschaftlichen Unsicherheit, das von den handelspolitischen Spannungen zwischen den USA und China, der Volatilität der Zollansätze und der anhaltenden Abhängigkeit von teils unsicheren Lieferketten geprägt war, wuchs das weltweite Verkaufsvolumen bei Smartphones gemäss den Mitte Januar 2026 vom Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) veröffentlichten Daten im Jahr 2025 dennoch um 1,9 % auf 1,26 Milliarden Geräte an.
In einer früheren Mitteilung von Anfang Dezember 2025 hatte IDC bereits festgestellt, dass die weltweiten Smartphone-Verkäufe im Jahr 2025 uneinheitlich verliefen und zwischen einer nachlassenden Nachfrage – vor allem im preisempfindlicheren Niedrigpreissegment – und einer Erholung schwankten. Letztere zeigte sich insbesondere im Premiumsegment, wo die neuesten Modelle auch dank Integration von KI sowie faltbaren Geräten die Konsumentinnen und Konsumenten von einem Kauf überzeugten.
So dürften die weltweiten Verkaufszahlen von faltbaren Smartphones im Jahr 2025 um 10 % auf 20,6 Millionen Geräte gestiegen sein. Es ist davon auszugehen, dass die Einführung von mehreren neuen Produkten dieses Wachstum 2026 sogar auf 30 % steigern könnte. Insgesamt dürfte die Kategorie der faltbaren Smartphones, auch wenn sie gemessen am Absatzvolumen nach wie vor ein Nischensegment darstellt, bis 2029 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 17 % verzeichnen.
Obwohl sich die kurzfristigen Prognosen verbessert haben, hat IDC die Wachstumsprognose für 2026 aufgrund einer Kombination aus Komponentenengpässen und veränderten Produktlebenszyklen von 1,2 % auf 0,9 % nach unten korrigiert.
Gartner schätzte im Herbst 2025, dass die weltweiten Ausgaben für Smartphones mit generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) bis Ende 2025 voraussichtlich 298,2 Milliarden Dollar erreichen würden, was 20 % der gesamten Endnutzerausgaben für KI im Jahr 2025 entspricht. Die Ausgaben für GenAI-Smartphones dürften bis 2026 um 32 % auf 393,3 Milliarden Dollar steigen, da alle Hersteller zunehmend KI in ihre Geräte integrieren und die Nutzerinnen und Nutzer diese verstärkt einsetzen. Gartner prognostiziert, dass bis 2029 alle High-End-Smartphones mit GenAI-Funktionen ausgestattet sein werden.