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Veröffentlicht am 29. Mai 2026

Festnetz-Breitbandpreise

Die Grafik zeigt den Landesindex der Konsumentenpreise für Telekommunikation in der Schweiz zwischen 2013 und 2025, wobei der Referenzwert 100 auf Dezember 2020 festgelegt wurde. Es werden drei Datenreihen dargestellt:Festnetz (blaue Kurve): sinkende Preise zwischen 2013 und 2017, dann relativ stabil bis 2020, leichter Anstieg in den Jahren 2021 und 2022, gefolgt von einem leichten Rückgang im Jahr 2023 und stabilen Preisen in den Jahren 2024 und 2025.Mobilfunknetz (orangefarbene Kurve): kontinuierlicher Preisrückgang zwischen 2013 und 2018, danach allmählicher Anstieg auf ein Niveau, das 2025 leicht über der Basis 105 liegt.Kombi-Angebote für Festnetz und Mobilfunk (graue Kurve): bis 2017 relativ rückläufig, dann moderater Anstieg in den Jahren 2018 und 2019, gefolgt von einem starken Rückgang bis 2023 auf ein Niveau deutlich unter 90, stabil in den Jahren 2024 und 2025.

Gemäss dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamts für Statistik (BFS) sind die Preise für Kommunikationsdienste im Festnetz 2025 stabil geblieben (+0,1 %).

Die Preise für die Breitbanddienste der wichtigsten Dienstanbieterinnen nahmen tendenziell zu, mit Ausnahme von Sunrise (–10 %, unabhängig vom Warenkorb) und Quickline (–17 % bei den grossen Warenkörben). Die Differenzen zwischen dem höchsten und tiefsten Angebot sind oft beträchtlich. Dies wird durch die Beobachtung der Kommunikationspreise in der Sammlung statistischer Daten des BAKOM bestätigt.

Über alle Warenkörbe hinweg werden die günstigsten Angebote alle von Sunrise für Fr. 52.60 pro Monat bereitgestellt, während die Angebote von Swisscom durchwegs die teuersten sind. Für einen kleinen und einen mittleren Warenkorb sind die Produkte von Swisscom in beiden Fällen um 23 % teurer und kosten Fr. 64.90. Auch für einen grossen Warenkorb stammt das teuerste Angebot von Swisscom: Es kostet Fr. 79.90 und damit 52 % mehr als dasjenige von Sunrise.

Seit 2020 veröffentlicht das BAKOM auf der Webseite mit der Sammlung statistischer Daten auch die Erhebung der Preise für Bündelprodukte in Fest- und Mobilfunknetzen. Diese Produkte entsprechen den Wünschen einer wachsenden Zahl von Konsumentinnen und Konsumenten, die sämtliche Telekommunikationsdienste von der gleichen Anbieterin beziehen möchten. Weitere Informationen sind auf der entsprechenden Webseite des BAKOM zu finden.

Diese Grafik mit horizontalen Balken zeigt einen Vergleich der monatlichen Preise für Festnetz-Breitbanddienste in mehreren Ländern auf der Grundlage eines mittleren Warenkorbs (100 Mbit/s, maximal 120 GB pro Monat). Die Preise sind in Schweizer Franken (CHF) pro Monat angegeben und entsprechen dem günstigsten Angebot, das im September 2025 in jedem Land verfügbar war. Die horizontale Achse stellt die monatlichen Preise in CHF dar. Die vertikale Achse listet die Länder und die zugehörigen Anbieter auf. Die Preise variieren stark je nach Land und reichen von 92 CHF pro Monat in Island bis zu etwa 10 CHF in Polen. Der OECD-Durchschnitt von etwa 28 CHF pro Monat ist durch einen violetten Balken gekennzeichnet. Die Schweiz (52,60 CHF), dargestellt durch einen roten Balken, gehört zu den teuersten Ländern.Viele Länder, insbesondere in Europa, weisen Preise auf, die im Allgemeinen nahe am Durchschnitt liegen, zwischen 21 CHF und 33 CHF.

Die Preise für Breitbanddienste in der Schweiz sind nach wie vor deutlich höher als im OECD-weiten Durchschnitt. Gemäss den von der OECD publizierten Preiskörben, in denen für die Schweiz nur Swisscom, Sunrise, Salt und Quickline berücksichtigt werden, beträgt der Preis für das günstigste Produkt bei mittlerer Nutzung und einer Übertragungsrate von mindestens 100 Mbit/s und 120 GB rund 52.60 Franken pro Monat.

Ein solcher mittlerer Korb kostete in der Schweiz im September 2025 pro Monat mehr als 24 Franken mehr als im OECD-weiten Durchschnitt (28.15 Franken). Für einen kleinen Warenkorb (60 GB und eine Übertragungsrate von mindestens 25 Mbit/s) zahlten Schweizer Kundinnen und Kunden 26.10 Franken mehr (52.60 gegenüber 26.50 Franken). Bei diesen beiden Warenkörben gehört die Schweiz zu den drei teuersten Ländern.

Beim Warenkorb mit einem Datenvolumen von 300 GB und einer Übertragungsrate von mindestens 1 Gbit/s liegt die Schweiz immer noch auf Platz 26 der Rangliste; nur in zehn Ländern sind die Preise höher. Mit einem Preis von 52.60 Franken für einen grossen Warenkorb bezahlten die Schweizer Kundinnen und Kunden 2025 immer noch 10.60 Franken mehr als im OECD-weiten Durchschnitt (42 Franken).