Festnetz-Breitbandpreise

Gemäss dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamts für Statistik (BFS) sind die Preise für Kommunikationsdienste im Festnetz 2025 stabil geblieben (+0,1 %).
Die Preise für die Breitbanddienste der wichtigsten Dienstanbieterinnen nahmen tendenziell zu, mit Ausnahme von Sunrise (–10 %, unabhängig vom Warenkorb) und Quickline (–17 % bei den grossen Warenkörben). Die Differenzen zwischen dem höchsten und tiefsten Angebot sind oft beträchtlich. Dies wird durch die Beobachtung der Kommunikationspreise in der Sammlung statistischer Daten des BAKOM bestätigt.
Über alle Warenkörbe hinweg werden die günstigsten Angebote alle von Sunrise für Fr. 52.60 pro Monat bereitgestellt, während die Angebote von Swisscom durchwegs die teuersten sind. Für einen kleinen und einen mittleren Warenkorb sind die Produkte von Swisscom in beiden Fällen um 23 % teurer und kosten Fr. 64.90. Auch für einen grossen Warenkorb stammt das teuerste Angebot von Swisscom: Es kostet Fr. 79.90 und damit 52 % mehr als dasjenige von Sunrise.
Seit 2020 veröffentlicht das BAKOM auf der Webseite mit der Sammlung statistischer Daten auch die Erhebung der Preise für Bündelprodukte in Fest- und Mobilfunknetzen. Diese Produkte entsprechen den Wünschen einer wachsenden Zahl von Konsumentinnen und Konsumenten, die sämtliche Telekommunikationsdienste von der gleichen Anbieterin beziehen möchten. Weitere Informationen sind auf der entsprechenden Webseite des BAKOM zu finden.

Die Preise für Breitbanddienste in der Schweiz sind nach wie vor deutlich höher als im OECD-weiten Durchschnitt. Gemäss den von der OECD publizierten Preiskörben, in denen für die Schweiz nur Swisscom, Sunrise, Salt und Quickline berücksichtigt werden, beträgt der Preis für das günstigste Produkt bei mittlerer Nutzung und einer Übertragungsrate von mindestens 100 Mbit/s und 120 GB rund 52.60 Franken pro Monat.
Ein solcher mittlerer Korb kostete in der Schweiz im September 2025 pro Monat mehr als 24 Franken mehr als im OECD-weiten Durchschnitt (28.15 Franken). Für einen kleinen Warenkorb (60 GB und eine Übertragungsrate von mindestens 25 Mbit/s) zahlten Schweizer Kundinnen und Kunden 26.10 Franken mehr (52.60 gegenüber 26.50 Franken). Bei diesen beiden Warenkörben gehört die Schweiz zu den drei teuersten Ländern.
Beim Warenkorb mit einem Datenvolumen von 300 GB und einer Übertragungsrate von mindestens 1 Gbit/s liegt die Schweiz immer noch auf Platz 26 der Rangliste; nur in zehn Ländern sind die Preise höher. Mit einem Preis von 52.60 Franken für einen grossen Warenkorb bezahlten die Schweizer Kundinnen und Kunden 2025 immer noch 10.60 Franken mehr als im OECD-weiten Durchschnitt (42 Franken).