Glasfaser in der Schweiz

Glasfaseranschlüsse im Verhältnis zu allen Breitband-Abonnementen

OECD FTTH 2015-2018
Quelle: OECD

Die Schweiz belegt bei der Breitbandversorgung im Festnetz, wie bereits erwähnt, seit Jahren einen Spitzenplatz im internationalen Vergleich. Bei der Erschliessung mit Ultrabreitband (100 Mbit/s und mehr) ist die Schweiz jedoch nicht Weltspitze. Unvermindert werden jedoch beträchtliche Summen in den Netzausbau investiert.

Seit mehreren Jahren werden im Rahmen von Kooperationen zwischen Swisscom und lokalen Energieversorgern (EVU) in zahlreichen Städten und Regionen FTTH-Netze gebaut. An andern Orten wiederum investieren einzelne politische Gemeinden im Alleingang in FTTH. Neben den Kooperationen investiert Swisscom an vielen Orten auch alleine in die Modernisierung des Festnetzes. Auch die CATV-Betreiberinnen laufend in den Glasfaserausbau und in DOCSIS 3.0 (bzw. in Docsis 3.1) über Coax-Kabel investieren. Und SFN, ein Netzverbund von zahlreichen Energieversorgern, die lokale Glasfasernetze erbaut haben, bietet Diensteanbieterinnen ohne eigenes Anschlussnetz (z.B. Init7, 1tv, iWay.ch, GGA Maur, Salt, Sunrise, VTX) die Möglichkeit, über eine gemeinsame Plattform schweizweit einheitliche FTTH-Produkte zum Wiederverkauf zu beziehen.

Ende 2018 nutzen in der Schweiz schätzungsweise 930 000 beziehungsweise gut 20 % der Breitbandabonnenten einen Glasfaseranschluss. Dieser Wert liegt unter der durchschnittlichen Glasfaserpenetration in den Ländern der OECD (25 %), aber leicht über derjenigen in der Europäischen Union (16 %). Der Wechsel zu Glasfaser-Abonnements schreitet hierzulande allerdings zügig voran: Laut Angaben der OECD wuchs deren Zahl zwischen Juni 2017 und Juni 2018 um rund 42 %.  

Letzte Änderung 31.07.2019

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